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Agentur für Arbeit und Services GmbH
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Ergonomie am Büroarbeitsplatz bleibt wichtig
31.08.2018

Sitzen schwächt den Bewegungsapparat. Arbeitgeber müssen ihren Mitarbeitenden einen ergonomisch korrekten Arbeitsplatz zur Verfügung stellen – aber das genügt nicht. Auch das Bewusstsein der Mitarbeitenden in Sachen Rückengesundheit und Ergonomie muss sich verbessern.

Gemäss dem Rückenreport der schweizerischen Rheumaliga leiden 80 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer einmal jährlich bis mehrmals wöchentlich unter Rückenschmerzen. Auf die Wohnbevölkerung zwischen 15 und 74 Jahren gerechnet sind das mehr als 4.6 Millionen Frauen und Männer.

Die Hauptproblemzone für die Menschen ist das Kreuz bzw. der untere Rücken. 85 Prozent der Kreuzschmerzen sind nicht krankheitsbedingt oder durch Wirbelsäulenveränderungen verursacht: Hauptauslöser der Schmerzen ist die zu schwache Muskulatur des Rumpfes.

Zwei Drittel der 1000 in der Untersuchung befragten Personen konnten trotzdem ihren beruflichen respektive schulischen Anforderungen nachgehen und fehlten nicht am Arbeitsplatz. Die Untersuchung kommt zum Schluss, dass es mit dem Rücken bei Herrn und Frau Schweizer im Argen liegt und dass frühes und konsequentes Bewegungstraining durch Kräftigung der Rumpfmuskulatur diese häufigen Beschwerden reduzieren könnten.

Sitzende Tätigkeit schwächt den Bewegungsapparat und die Rumpfmuskulatur. Ein optimal ergonomisch eingestellter Arbeitsplatz verhindert Fehlbelastungen der Rückenmuskulatur. Aber: Er führt nicht zu einer Kräftigung der Muskulatur.

Somit ist klar: Arbeitgeber müssen ihren Mitarbeitenden einen ergonomisch korrekten Arbeitsplatz zur Verfügung stellen, aber dies verhindert das Auftreten von Beschwerden nicht. Mit seinem eigenverantwortlichen Bewegungsverhalten kräftigt der Arbeitnehmende seine Muskulatur und beugt damit Rückenbeschwerden vor.

Arbeitgeber können durch Sensibilisierungskampagnen das Bewusstsein der Mitarbeitenden zur Rückengesundheit und Ergonomie stärken. Die meisten Arbeitnehmenden nutzen die ergonomischen Möglichkeiten ihres Mobiliars ungenügend. Noch effizienter wären Kampagnen mit standardisierter Messung der Rumpfkraft, um dem Individuum aufzuzeigen, welche Muskelgruppen es gezielt trainieren sollte.

Quelle: HR-Today

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