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Agentur für Arbeit und Services GmbH
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Jobbörse oder Jobsuchmaschine
26.03.2018

Der Schweizer Arbeitsmarkt ist gemäss den neuesten Zahlen im Aufschwung. Jedoch vermag es kaum noch jemand sich im Dschungel der Stellenanzeigen und Jobportale zurechtzufinden – dies gilt für Arbeitsuchende und Personaler gleichermassen. Vor allem online schiessen zusätzliche Kanäle wie Jobbörsen und Jobsuchmaschinen wie Pilze aus dem Boden. Aber was ist hier nun eigentlich der Unterschied?

Jobbörse oder Jobsuchmaschine – der kleine, aber feine Unterschied
Bei der sogenannten Jobbörse handelt es sich im Grunde genommen um eine Plattform, bei der Stellenanzeigen separat voneinander hochgeladen werden. Die Darstellung erfolgt meist nach Erscheinungsdatum. Das Hochladen der Inserate selbst erfolgt hingegen in den allermeisten Fällen gegen einen Aufpreis seitens der Inserierenden. Hier liegt auch der Nachteil der Jobbörsen: Sie bilden nur einen Bruchteil der tatsächlichen Vakanzen ab, was die Vielfalt für Suchende massiv einschränkt. Auf der Rekrutierungsseite entsteht zudem ein enormer Kostenfaktor, insbesondere wenn man über einen längeren Zeitraum eine gute Platzierung gewährleisten möchte.

Demgegenüber bieten Jobsuchmaschinen klare Vorteile. Wie der Name schon sagt, funktionieren Jobsuchmaschinen nach dem gleichen Prinzip wie Google. Mittels Algorithmus werden die Webseiten der Unternehmen automatisch auf Stellen abgesucht, wodurch Stellensuchende deutlich mehr Jobs vorfinden als bei Jobbörsen. Auf Arbeitgeberseite fallen Kosten erst dann an, wenn sie durch eine Platzierungsverbesserung die Reichweite verbessern möchten, diese sind aber nicht obligatorisch. Das Inserieren selbst ist per se kostenlos. Nachteilig hingegen ist, dass es je nach Anbieter zu Doppelplatzierungen kommen kann, also das gleiche Jobangebot mehrmals auf der Plattform auftaucht, weil es von der Jobsuchmaschine auf verschiedenen Webseiten gefunden wurde.

Jobsuchmaschine ist nicht gleich Jobsuchmaschine
Festzuhalten ist, dass Jobsuchmaschinen aufgrund ihrer allgemeinen Qualitätsmerkmale den Jobbörsen vorzuziehen sind. Je nach “Intelligenz” der jeweiligen Technologie, lassen sich innerhalb der einzelnen Anbieter jedoch signifikante Qualitätsunterschiede ausmachen. Hier wird zwischen klassischen und semantischen Suchmaschinen unterschieden. Semantische Jobsuchmaschinen wie www.100000jobs.ch sind in der Lage mehr Informationen auf den Firmenseiten zu „lesen“ und entsprechend an die User weiterzugeben, welche in der Folge von umfassenderen und vor allem präziseren Suchergebnissen profitieren.

Wenn Sie beispielsweise auf der Suche nach einer Stelle als „HR-Managerin“ sind, erkennt eine semantische Plattform wie ein Wörterbuch, dass es Ihnen auch Jobangebote als „HR-Fachkraft“ anzeigen muss, nicht aber als „HR-Assistentin“. Ebenfalls schliesst die Technologie aus, dass Ihnen beispielsweise Stellen für „Bauzeichner“ angezeigt werden, weil der Begriff „HR-Manager“ im unteren Teil eines Inserats bei Kontaktperson für die Bewerbung aufgeführt ist.

Die richtige Wahl der Plattform lohnt sich also in jeder Hinsicht. Wer die besten Suchresultate möchte, sollte auf eine semantische Jobsuchmaschine setzen.

 

Publiziert von badenertagblatt.ch

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