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Selbstmarketing
15.03.2018

Selbstmarketing – an diesem Begriff kommt heutzutage kein Bewerber vorbei. Quasi jeder Recruiter nutzt mittlerweile Internetsuchmaschinen wie Google, um einen Bewerber näher zu durchleuchten, bevor er diesen zum Vorstellungsgespräch einlädt oder ihm eine Jobzusage sendet. Facebook, LinkedIn, Twitter…keine Plattform ist vor den kritischen Augen der Personaler sicher. Für Sie als Bewerber bedeutet das: Sie müssen auf Ihr Image achten. Denn auch, wenn Sie die sozialen Netzwerke nur zu privaten Zwecken nutzen, kreieren Sie dadurch unwillkürlich ein gewisses Image. Bereits ein kurzer Blick auf Ihr Profilbild oder einen Profilspruch kann dabei schon ausreichen und schlimmstenfalls zum Grund für eine Absage werden – ein betrunkenes Partybild zum Beispiel oder eine rechtsradikale Aussage. Auch Ihre «Likes», «Kommentare» & Co aus sämtlichen Social Media Kanälen sagen viel über Ihre Persönlichkeit aus. Sie haben also eigentlich nur folgende Wahl: Entweder Sie besitzen überhaupt keine Online-Präsenzen oder Sie achten bewusst auf Ihr Image.

Letztere ist dabei eindeutig die bessere Variante, denn richtig eingesetzt, können Sie Ihr Image über die sozialen Plattformen aufpolieren, wichtige Kontakte knüpfen und Ihre Jobchancen erhöhen. Ein durchgängiger roter Faden sowohl in Ihrer Bewerbung als auch im Vorstellungsgespräch und in den sozialen Netzwerken wirkt beeindruckend und bildet eine klare Personal Brand. Dadurch werden Sie für den Recruiter greifbarer. Sie wirken zielstrebiger, professioneller und authentischer. Experten sind sich daher sicher: Auf einen professionellen Social Media Auftritt sollte heutzutage kein Bewerber in der Schweiz mehr verzichten. Doch es kommt nicht nur auf das «Ob» an, sondern in erster Linie auf das «Wie».

«Selbstvermarktung» über soziale Netzwerke – Wofür eigentlich? 
Plump ausgedrückt, sind Sie als Bewerber eine Art Produkt, welches Sie dem «Käufer» – sprich dem Recruiter – anpreisen möchten. Genau genommen machen Sie im Bewerbungsprozess also Werbung für sich selbst und damit nichts anderes als Selbstmarketing. Je professioneller Sie dieses angehen, umso besser stehen Ihre Chancen auf den Job. Denn nur so heben Sie sich positiv gegenüber der Konkurrenz hervor. Schliesslich lässt sich die Digitalisierung nicht mehr aufhalten und wer nicht mitzieht, wirkt schnell unmodern, ja beinahe «altbacken». Arbeitgeber wünschen sich hingegen Mitarbeiter, die mit der Zeit gehen, modern sowie innovativ denken und einen guten Eindruck hinterlassen – und zwar nicht nur im Bewerbungsgespräch, sondern auch gegenüber Kunden, Geschäftspartnern, Investoren & Co. Also egal, ob Sie sich als Social-Media-Manager oder als Krankenpfleger bewerben: Soziale Netzwerke spielen mittlerweile in quasi allen Branchen eine tragende Rolle. Achten Sie daher auf Ihren digitalen Fussabdruck – denn auch überhaupt keiner ist bereits ein Statement. Besser wäre es also, soziale Netzwerke bewusst für den Imageaufbau und die Pflege Ihrer Personal Brand zu nutzen.

 

Dieser Artikel ist zuerst erschienen bei myjob.ch

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